09.02.13 - VfB Stuttgart - Werder Bremen 1:4
Wenn KiNG um 4 Uhr nachts mit dem Auto vor dem Haus steht weiß man: heute steht eine etwas längere Tour an. So fanden wir uns dann um halb 5 mit einer ordentlichen Gruppe am Bahnhof in Achim ein, um in den Regionalexpress nach Hannover zu fahren. Bei einer Diskussion, wo genau jetzt eigentlich vorne und hinten im Zug ist, köpften wir die ersten Biere und fingen an zu fachsimpeln über unseren Sportverein. In Hannover machten wir unseren ersten Stop in der Backfactory, wo wir jedoch aufgrund von Bierkonsum nett herausgebeten wurden. Als dann noch die Bedienung hinter uns her war, weil wir unser Pfand auf ihrem Tablett abstellten (wir haben es doch nur gut gemeint / "wollt ihr mich verarschen?") suchten wir schonmal den Bahnsteig auf. Im dekadenten ICE machten wir uns es dann erstmal gemütlich und killten den Rest vom Bier. Als wir dann auch irgendwann die Steckdosen gefunden hatten, konnten wir dann auch mit Hilfe der Smartphones das Abteil mit Musik beschallen. In Stuttgart angekommen stellten wir zunächst fest, dass die Stadt auf jeden Fall einen neuen Bahnhof braucht und ließen uns erstmal vor dem Stuttgart21-Demostand fotografieren. Danach fanden wir durch Zufall das Mannschaftshotel unserer Elf, doch in den 5-Sterne-Schuppen durfte man mit Bierflasche in der Hand leider nicht betreten. Nun ja wir schlenderten anschließend über einen Flohmarkt, auf dem wir kurz überlegten einen Spielautomaten zu kaufen. Da wir damit wahrscheinlich Probleme am Einlass bekommen hätten, verzichteten wir dann doch. In der Gaststätte "Amadeus" hautei wir uns dann Käsespäzle rein und versauten uns gegenseitig das Bier mit Salz und Pfeffer. Die Bediennung war sichtlich erleichtert, als wir das Lokal verließen. Gut gesättigt machten wir uns dann auf den Weg zum Stadion, welcher kurzer als gedacht ausfiel. Als Gästefans mussten wir einen riesen Umweg laufen, um dann endlich unter uns grün-weißen zu sein. Im Block richteten sich alle Ultra-Gruppen an einer anderen Ecke ein, wir hingegen platzierten uns eher in der Mitte. Bei leichtem Schneefall warteten wir auf den Anpfiff und schauten unserem Team beim warmlaufen zu.
Dabei stellte sich dann heraus, dass Arnautovic erneut erkrankt war, doch nach dieser grandiosen Leistung gegen Hannover hätten wir das Team wahrscheinlich sowieso nicht umgestellt. Das Spiel begann jedoch nur für Stutgart gut: Nach zwei Chancen hätten wir uns nicht über einen Rückstand beschweren dürfen. Als dann jedoch de Bruyne den Pfosten traf, drehte sich das Spiel: Nur noch Werder spielte nach vorne. Und kurz vor der Pause durften wir uns dann über das 1:0 durch Ekici freuen. Nach dem Seitenwechsel erwischte Stuttgart zunächst wieder den besseren Start und das 1:1 war die logische Folge.
Doch Werder brach nicht ein und spielte weiter mutig nach vorne. Einen krassen Abwehfehler nutzte Hunt dann zum 2:1 für uns. Als Ekici wenig später einen direkten Freistoß im Winkel versenkte, drehte dur Kurve ab und sang "Deutscher Meister SVW". In der Nachspielzeit erhöhte de Bruyne noch auf 4:1 und machte den Deckel drauf. Wahnsinn! Auf dem Weg zum Bahnhof wurden wir dann noch etwas bepöbelt, worauf wir jedoch nicht eingingen. Im Burger King beobachtete wir dann einen Hund, der mitten in den Hauptbahnhof seinen Haufen legte und warteten dann bis eine Person in eben diesen hineinlief. Das entwickelte sich zum wahren Massenevent, sodass immer mehr Leute mit uns mitfieberten, bis es dann endlich soweit war und wir zufrieden abziehen konnten. Wir nahmen einen ICE früher nach Mannheim, um dort den Umsteig gechillter zu gestalten und tranken dort noch ein paar Bier. Im Zug bekamen wir dann ein abgetrenntes Abteil, was bei unseren Hits wie "Thüringer Klöße" oder "Mozart Margarethe" auch bitter nötig war. Doch dann, kurz vor Fulda passierte es: Der Zug hielt mitten im Nirgendwo. "Personen auf den Gleisen, auf unbestimmte Zeit Stillstand." Nunja wir enterten das Bordbistro und hielten mit viel Weizenbier die Laune hoch. Doch da wir unseren Anschlusszug in Hannover nicht mehr bekommen würden, googelten wir nach Alternativen und wurden nicht so wirklich fündig. Irgendwann fuhr der gute Zug dann mit einer Verspätung von 80 Minuten weiter und dann auch in Hannover ein. Am Infostand bekamen wir dann ein Großraumtaxi versprochen, was auch wenige Minuten später eintraf. Die Fahrt von Hannover nach Bremen wurde überwiegend geschlafen und die Tour ging langsam zu Ende. Europa wir kommen!!!
Strecke: 1500 km (hin und zurück)
Zuschauer: 42100
Anreise: Zug
Tore: 0:1 Ekici (34.) 1:1 Traore (50.) 1:2 Hunt (60.) 1:3 Ekici (72.) 1:4 De Bruyne (92.)
Dabei stellte sich dann heraus, dass Arnautovic erneut erkrankt war, doch nach dieser grandiosen Leistung gegen Hannover hätten wir das Team wahrscheinlich sowieso nicht umgestellt. Das Spiel begann jedoch nur für Stutgart gut: Nach zwei Chancen hätten wir uns nicht über einen Rückstand beschweren dürfen. Als dann jedoch de Bruyne den Pfosten traf, drehte sich das Spiel: Nur noch Werder spielte nach vorne. Und kurz vor der Pause durften wir uns dann über das 1:0 durch Ekici freuen. Nach dem Seitenwechsel erwischte Stuttgart zunächst wieder den besseren Start und das 1:1 war die logische Folge.
Doch Werder brach nicht ein und spielte weiter mutig nach vorne. Einen krassen Abwehfehler nutzte Hunt dann zum 2:1 für uns. Als Ekici wenig später einen direkten Freistoß im Winkel versenkte, drehte dur Kurve ab und sang "Deutscher Meister SVW". In der Nachspielzeit erhöhte de Bruyne noch auf 4:1 und machte den Deckel drauf. Wahnsinn! Auf dem Weg zum Bahnhof wurden wir dann noch etwas bepöbelt, worauf wir jedoch nicht eingingen. Im Burger King beobachtete wir dann einen Hund, der mitten in den Hauptbahnhof seinen Haufen legte und warteten dann bis eine Person in eben diesen hineinlief. Das entwickelte sich zum wahren Massenevent, sodass immer mehr Leute mit uns mitfieberten, bis es dann endlich soweit war und wir zufrieden abziehen konnten. Wir nahmen einen ICE früher nach Mannheim, um dort den Umsteig gechillter zu gestalten und tranken dort noch ein paar Bier. Im Zug bekamen wir dann ein abgetrenntes Abteil, was bei unseren Hits wie "Thüringer Klöße" oder "Mozart Margarethe" auch bitter nötig war. Doch dann, kurz vor Fulda passierte es: Der Zug hielt mitten im Nirgendwo. "Personen auf den Gleisen, auf unbestimmte Zeit Stillstand." Nunja wir enterten das Bordbistro und hielten mit viel Weizenbier die Laune hoch. Doch da wir unseren Anschlusszug in Hannover nicht mehr bekommen würden, googelten wir nach Alternativen und wurden nicht so wirklich fündig. Irgendwann fuhr der gute Zug dann mit einer Verspätung von 80 Minuten weiter und dann auch in Hannover ein. Am Infostand bekamen wir dann ein Großraumtaxi versprochen, was auch wenige Minuten später eintraf. Die Fahrt von Hannover nach Bremen wurde überwiegend geschlafen und die Tour ging langsam zu Ende. Europa wir kommen!!!
Strecke: 1500 km (hin und zurück)
Zuschauer: 42100
Anreise: Zug
Tore: 0:1 Ekici (34.) 1:1 Traore (50.) 1:2 Hunt (60.) 1:3 Ekici (72.) 1:4 De Bruyne (92.)
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