16.12.12. - Werder Bremen - 1.FC Nürnberg 1:1
Da reibt man sich schon irgendwo verwundert die Augen, dass schon wieder die letzte Partie des Jahres 2012 vor der Tür stand. Angeschlagen von der Farmers Weihnachsfeier (KiNG) und Magen-Darm-Grippe (J!m) ging es in oldschool-Besetzung zu zweit richtung Stadion, da der Rest ohne Karte war. Auf dem Stadionvorplatz konnte die Karten-Mafia jedoch kaum aufrecht gehen, soviele Tickets trugen die Jungs mit sich herum. Nunja da wir ein gutes Stück drüher als üblich im Stadion waren, mussten wir noch etwas Zeit totschlagen. Wir besorgten uns noch die neueste Ausgabe des Magazins von Calliera (Nein, weder sympatisieren wir mit dieser Gruppe, noch lehnen wir sie ab, wir brauchten nur was zu lesen) und versuchten die Buchstaben im noch dunklen Weserstadion zu entschlüsseln. Irgendwann kam dann die Mannschaft aufs Feld und wir hatten wieder wichtigere Dinge zu tun. Bereits vor dem Spiel hatten verschiedene Ultragruppen angekündigt, den 12:12 Stimmungsboykott der letzten Wochen fortzusetzen und wir waren gespannt, wie das restliche Stadion dies aufnehmen würde. Zum Intro wurde in der Ostkurve ein großer Sarg gezeigt, dazu das Spruchband "Fankultur - gestorben am 12.12.12.".
Nürnberg hüllte den Block ebenfalls in schwarz. Doch als dann das Spiel begann ereignete sich Merkwürdiges: Die Nordribüne (sonst eher selten bis gar nicht zu hören) machte durch Werder-Schlachrufe auf sich aufmerksam. Dies stellte natürlich eine reine Provokation an die schweigende Kurve dar, weshalb ein Pfeifkonzert aus dem Osten folgte. Dies wiederholte sich bis zur besagten 12:12 Minute fast minütlich. Als die Zeit des Schweigens gebrochen war, und die Kurve ihre Stimme erhob, Pfiffen wiederum die Sitzplätze die eigenen aktiven Fans aus. Eine sehr merkwürdige Situation, die uns etwas in Sorge versetzte. Nürnberg begann ebenfalls mit dem Support und zeigte noch eine nette Pyroaktion, deren roter Rauch noch eine Weile zwischen den Flutlichtmasten seine Runden zog. Sehr schön!
Achso, es wurde ja auch noch Fußball gespielt: Werder hatte vor der Partie einen versöhnlichen Jahresabschluss versprochen und arbeitete viel auf dem Platz. Doch die Chancen konnten wieder einmal nicht genutzt werden. Teilweise zeigte unsere Offensivabteilung sehr guten Fußball, doch der Abschluss war grauenhaft. Die Nürnberger Abwehr und ein sehr guter Schäfer zwischen den Pfosten taten ihr Übriges. Nach der Halbzeit exakt das selbe Bild und so kam es, wie es schon so oft kam diese Saison: Nürnberg mit einem schnellen Konter un dem 0-1. Es herrschte einfach Fassungslosigkeit. Wie konnte man dieses Spiel aus der Hand geben? Dann fasste sich De Bruyne jedoch nochmal ein Herz und zog ab - wobei der im Abseits stehende Petersen das Leder ins Tor abfälschte. Definitiv eine Fehlentscheidung aber das Ding zählte! Nürnberg war inklusive Torwart und Trainerstab komplett am Ausrasten - wir jedoch auch - im positiven Sinne. Ein Freistoß für uns an der Strafraumkante konnte nicht mehr von uns verwertete werden und so ging das Spiel mit 1-1 in die Punkteteilung. Auf dem Platz kam es noch kleinere Rudelbildungen zwischen den Spielern. Außerdem ging die Nachricht rum, dass Thomas Schaaf Klaus Allofes bereits im Winter nach Wolfsburg folgt. Aufregende Zeiten hier zurzeit im beschaulichen Bremen.
Tore: 0:1 Gebhart (82.) 1:1 Petersen (88.)
Strecke: /
Zuschauer: 38553
Anreise: /
Nürnberg hüllte den Block ebenfalls in schwarz. Doch als dann das Spiel begann ereignete sich Merkwürdiges: Die Nordribüne (sonst eher selten bis gar nicht zu hören) machte durch Werder-Schlachrufe auf sich aufmerksam. Dies stellte natürlich eine reine Provokation an die schweigende Kurve dar, weshalb ein Pfeifkonzert aus dem Osten folgte. Dies wiederholte sich bis zur besagten 12:12 Minute fast minütlich. Als die Zeit des Schweigens gebrochen war, und die Kurve ihre Stimme erhob, Pfiffen wiederum die Sitzplätze die eigenen aktiven Fans aus. Eine sehr merkwürdige Situation, die uns etwas in Sorge versetzte. Nürnberg begann ebenfalls mit dem Support und zeigte noch eine nette Pyroaktion, deren roter Rauch noch eine Weile zwischen den Flutlichtmasten seine Runden zog. Sehr schön!
Achso, es wurde ja auch noch Fußball gespielt: Werder hatte vor der Partie einen versöhnlichen Jahresabschluss versprochen und arbeitete viel auf dem Platz. Doch die Chancen konnten wieder einmal nicht genutzt werden. Teilweise zeigte unsere Offensivabteilung sehr guten Fußball, doch der Abschluss war grauenhaft. Die Nürnberger Abwehr und ein sehr guter Schäfer zwischen den Pfosten taten ihr Übriges. Nach der Halbzeit exakt das selbe Bild und so kam es, wie es schon so oft kam diese Saison: Nürnberg mit einem schnellen Konter un dem 0-1. Es herrschte einfach Fassungslosigkeit. Wie konnte man dieses Spiel aus der Hand geben? Dann fasste sich De Bruyne jedoch nochmal ein Herz und zog ab - wobei der im Abseits stehende Petersen das Leder ins Tor abfälschte. Definitiv eine Fehlentscheidung aber das Ding zählte! Nürnberg war inklusive Torwart und Trainerstab komplett am Ausrasten - wir jedoch auch - im positiven Sinne. Ein Freistoß für uns an der Strafraumkante konnte nicht mehr von uns verwertete werden und so ging das Spiel mit 1-1 in die Punkteteilung. Auf dem Platz kam es noch kleinere Rudelbildungen zwischen den Spielern. Außerdem ging die Nachricht rum, dass Thomas Schaaf Klaus Allofes bereits im Winter nach Wolfsburg folgt. Aufregende Zeiten hier zurzeit im beschaulichen Bremen.
Tore: 0:1 Gebhart (82.) 1:1 Petersen (88.)
Strecke: /
Zuschauer: 38553
Anreise: /
08.12.12 - Eintracht Frankfurt - Werder bremen 4:1
Beim letzten Auswärtsspiel im Jahre 2012 musste man natürlich dabei sein! Da man sich leider etwas zu spät um Tickets für das Spiel kümmerte, gönnten wir uns an diesem Tage mal einen Sitzplatz. Wir hams ja! Sehr früh morgens kam mir Claas auf dem Weg zur Bushaltestelle bereits zu Fuß entgegen. Geschlafen? Nö. Party - Duschen - Frankfurt! Die Busfahrt war dementsprechend ruhig - wir chillten überwiegend unten im Doppeldecker und ließen die obere Bushälfte ausrasten. Zu erwähnen bleibt noch, dass wir an diesem Tage einige taub-stumme Leute an Bord hatten, die sehr korrekt drauf waren. Da niemand von uns die Gebärdensprache beherrschte, kommunizierten wir hauptsächlich über Zettel, was bei steigendem Pegel immer kurioser wurde. Als Claas bei der Busansprache dann extra laut ins Mikro brüllte "Jetzt nochmal für unsere speziellen Kollegen dahinten: Nix scheißen ins Klo!" war dann alles vorbei. Dass die Jungs eine Hör-Schädigung hatten und keine geisitge Behinderung hat er wohl bis heute nicht so ganz verstanden. Na ja die Fahrt ging schnell rum. In Frankfurt blieben wir noch eine Weile im Bus sitzen, denn es war wirklich bitterkalt daußen. Aber irgendwann machten auch wir uns auf ins Stadion, nahmen unsere Plätze ein und lauschten erneut dem 12:12 - Protest. Im Werder-Block gab es kurz nach Anfang der Stimmung kleine Tumulte, doch dazu später mehr. Unsere Mannschaft trat bei der Überraschungsmannschaft der Saison in der ersten Halbzeit sehr sicher und kompakt auf. Doch nach dem Seitenwechsel kam dann alles anders: Die 1:0 Führung der Eintracht konnte Petersen noch ausgleichen, doch dann nahmen die Frankfurter uns Stück für Stück auseinander. 2:1,3:1,4:1. Claas hatte mit einem Frankfurtfan drei Reihen hinter uns noch um Handschuhe und Mütze gewettet, sollte die jeweilige Mannschaft mit drei Toren Unterschied gewinnen. Komischerweise drängte Claas beim 4:1 auf einmal sehr stark darauf das Stadion zu verlassen... Nunja da bereits die letzte Minute lief taten wir dann auch genau das. Auf dem Parkplatz kam es dann zu einem Handgemenge zwischen den Bremer Ultragruppen. Anscheinend ging es darum, dass der HB-Crew die "Triebtäter" -Fahne von den anderen Gruppen abgenommen wurde, da sie für die Kurve als unpassend angesehen wurde. Die Polizei ging relativ schnell dazwischen, dennoch war die ganze Aktion mehr als merkwürdig. Auf der Rückfahrt kotzte ein Kollege sich im Oberdeck nocheinmal komplett voll, bestand aber darauf sein entstelltes Trikot mit nach Hause zu nehmen. Das muss Liebe sein! Frankfurt away - love it!
Strecke: 879 km (hin und zurück)
Anreise: Bus
Zuschauer: 50.000
Tore: 1:0 Meier (47.), 1:1 Petersen (54.), 2:1 Schwegler (62.), 3:1 Aigner (63.), 4:1 Inui (90.)
Strecke: 879 km (hin und zurück)
Anreise: Bus
Zuschauer: 50.000
Tore: 1:0 Meier (47.), 1:1 Petersen (54.), 2:1 Schwegler (62.), 3:1 Aigner (63.), 4:1 Inui (90.)
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