19.08.12 - Preußen Münster - Werder Bremen 4:2 n.V.
Noch nie war eine Sommerpause so lang und noch nie war die Vorfreude auf eine hoffentlich gute Saison unseres Sport Vereins größer. Und nun stand doch tatsächlich endlich endlich das erste Pflichtspiel an und das traditionell im Pokal. Mit dem Bus ging es morgens richtung Münster, um nach dem Debakel vom letzten Jahr in Heidenheim nun endlich wieder in die zweite Runde einzuziehen. Doch der Wettergott bescherte uns das heißeste Wochenende des Jahres und sagte stolze 38 Grad im Preußenstadion voraus. Moin Moin. Egal es wurde dementsprechend viel getrunken, gesungen und den Busfahrer genervt um dann überpünktlich am Stadion anzukommen. Auf dem Gästeparkplatz sah man so manche abgekämpfte Person, die offensichtlich mit dem Zug angereist war, was wohl auch alles andere als ein Vergnügen war an diesem Tag. Was tut man nicht alles um die Mannschaft siegen zu sehen... Beim Eingang gab es eiskaltes Grundwasser für umme, was dem einen oder anderen wohl das Leben gerettet hat. Mineralwasser und Cola waren jedoch ziemlich schnell ausverkauft, was für die Temperaturen eine kleine Katastrophe in der Planung von Preußen Münster darstellte. Nungut, es ging dann so spät wie möglich in die Kurve ohne Dach und wir sahen unsere Mannschaft beim warmlaufen zu, wobei sich die Münsteraner vor unserer Kurve warmliefen und die Bremer auf der anderen Seite. Sinn!? Zum Einlauf gab es auf beiden Seiten Nette Choreographien, die den Rahmen für das Spiel perfekt machten.
Münster zeigte noch ein Spruchband: "Gegen Homophobie und Sexismus - Ihr schwulen Fotzen!". Daraufhin sang die Jugend "Schwuler SVW", was aber von den umliegenden Gruppen übertönt wurde. Was ist nur aus der Kurve geworden... Die Partie ging aufgrund der Hitze gemächlich los, Werder erspielte sich jedoch gute Chancen. Durch den starken Preußen-Torwart und dem Leichtsinn von Petersen konnten die Bremer jedoch nicht in Führung gehen. Münster rannte immer wieder mit guten Kontern an, sodass wir uns ernsthaft Sorgen machten. Doch als Elia dann kurz vor der Pause mit einem wunderschönen Tor das 0:1 markieren konnte, hatte niemand mehr Zweifel. Als in der Halbzeit dann die Nachricht umherging, dass der HSV in Karlsruhe ausgeschieden war, konnte die Stimmung kaum besser sein. Doch dann kam die zweite Hälfte: Preußen rannte sich die Seele aus dem Leib - Werder schob einen Fehlpass nach dem anderen zum Gegner. Und so war das 1:1 dann keine Überraschung mehr. Schaaf reagierte: Arnautovic für Elia, Füllkrug für Fritz. Und keine drei Minuten später flankte eben dieser Arnie auf eben diesen Lücke und schon führten wir wieder 2:1. Na also! Das war es jetzt aber dann endlich!
Nein: Kurz vor Schluss fingen wir uns den erneuten Ausgleich durch einen bösen Abwehr-Schnitzer. Verlängerung. Nochmal 30 Minuten in der Gluthitze. Kurz nach Anpfiff dann das 3:2 für Preußen und die Kurve schwenkte vom Supporten in Meckern um. Keiner hatte mehr Bock das Grauen anzusehen. Kein Pass kam mehr an, Sokratis flog vom Platz und die Gastgeber erzielten mühelos das 4:2. Abpfiff - wieder raus in Runde 1. Schnell ging es auf den schattigen Parkplatz um seinen Frust abzulassen. Einiges bekamen die Polizeibeamten ab, einiges die aufgestellten Toilettenhäuschen, aber es half alles nichts. Wir waren wieder draußen. Die Rückfahrt verlief ruhig und ohne Vorkommnisse, außer einem Raststättenbesuch von einem ziemlich fertigen Typen, der ununterbrochen "Münsteraner Frauen - F*cken und Verhauen" brüllte. Na dann. Wir sehen uns Freitag in Dortmund.
Strecke: 310 km
Tore: 0:1 Elia (44.) 1:1 Taylor (54.) 1:2 Füllkrug (67.) 2:2 Taylor (82.). 3:2 Nazarov (96.) 4:2 Taylor (118.)
Anreise: Bus
Zuschauer: 18.000
Münster zeigte noch ein Spruchband: "Gegen Homophobie und Sexismus - Ihr schwulen Fotzen!". Daraufhin sang die Jugend "Schwuler SVW", was aber von den umliegenden Gruppen übertönt wurde. Was ist nur aus der Kurve geworden... Die Partie ging aufgrund der Hitze gemächlich los, Werder erspielte sich jedoch gute Chancen. Durch den starken Preußen-Torwart und dem Leichtsinn von Petersen konnten die Bremer jedoch nicht in Führung gehen. Münster rannte immer wieder mit guten Kontern an, sodass wir uns ernsthaft Sorgen machten. Doch als Elia dann kurz vor der Pause mit einem wunderschönen Tor das 0:1 markieren konnte, hatte niemand mehr Zweifel. Als in der Halbzeit dann die Nachricht umherging, dass der HSV in Karlsruhe ausgeschieden war, konnte die Stimmung kaum besser sein. Doch dann kam die zweite Hälfte: Preußen rannte sich die Seele aus dem Leib - Werder schob einen Fehlpass nach dem anderen zum Gegner. Und so war das 1:1 dann keine Überraschung mehr. Schaaf reagierte: Arnautovic für Elia, Füllkrug für Fritz. Und keine drei Minuten später flankte eben dieser Arnie auf eben diesen Lücke und schon führten wir wieder 2:1. Na also! Das war es jetzt aber dann endlich!
Nein: Kurz vor Schluss fingen wir uns den erneuten Ausgleich durch einen bösen Abwehr-Schnitzer. Verlängerung. Nochmal 30 Minuten in der Gluthitze. Kurz nach Anpfiff dann das 3:2 für Preußen und die Kurve schwenkte vom Supporten in Meckern um. Keiner hatte mehr Bock das Grauen anzusehen. Kein Pass kam mehr an, Sokratis flog vom Platz und die Gastgeber erzielten mühelos das 4:2. Abpfiff - wieder raus in Runde 1. Schnell ging es auf den schattigen Parkplatz um seinen Frust abzulassen. Einiges bekamen die Polizeibeamten ab, einiges die aufgestellten Toilettenhäuschen, aber es half alles nichts. Wir waren wieder draußen. Die Rückfahrt verlief ruhig und ohne Vorkommnisse, außer einem Raststättenbesuch von einem ziemlich fertigen Typen, der ununterbrochen "Münsteraner Frauen - F*cken und Verhauen" brüllte. Na dann. Wir sehen uns Freitag in Dortmund.
Strecke: 310 km
Tore: 0:1 Elia (44.) 1:1 Taylor (54.) 1:2 Füllkrug (67.) 2:2 Taylor (82.). 3:2 Nazarov (96.) 4:2 Taylor (118.)
Anreise: Bus
Zuschauer: 18.000
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