18.02.12 - Ewige Loser - Derbysieger 1:3

Da war es also wieder: Das Nordderby. Zum ich weiß nicht wievielten Mal ging es also erneut die A1 richtung Norden - Verbotene Stadt hieß das Ziel. Am frühen Morgen hatte sich eine kleine Gruppe bereits in der Kneipe eingefunden um zu fachsimpeln und nicht zuletzt ein paar Bier vorzuarbeiten. Die Gruppe wurde auf dem Weg zum Stadion dann immer größer, sodass am Ende der untere Teil des Doppeldeckers komplett aus Arbergern und Mahndorfern bestand - sehr cool. Die Fahrt verlief erwartungsgemäß ohne nennenswerte Vorfälle, außer kleineren Pöbeleien gegen H?V Busse an Raststätten. Der ganz normale Derbywahnsinn eben. Am Stadion gings dann zunächst zur bewährten Wurstbude, ehe wir mit dem Bremer Mob dann zurück zum Stadion gingen. Eher unfreiwillig, denn die Polizei entschied kurzerhand, dass wir ja zum ach so schlimmen Pöbelanhang dazugehörten, sodass wir unsere Wurst woanders essen sollten - na denn. Im Stadion konzentrierten sich dann alle hauptsächlich die Choreo vorzubereiten und nicht zu erfrieren, da der kalte Wind uns genau in den Nacken wehte.Zum Einlauf der Teams gab es auf Seiten der Hamburger eine große Choreo, jedoch war ich bisher zu faul herauszufinden, was das Spruchband zu bedeuten hatte. Kann aber sicherlich nicht sonderlich intelligent gewesen sein. Auf unserer Seite eine gut durchgeführte "Glitzer"-Choreo:Zum Spiel: Es begann, wie ein Derby nicht besser beginnen kann, nämlich mit einem Tor für grün und weiß. Marin drischt den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen und der Block dreht durch.Von dort an war das Spiel von Kampf betont - Derby eben. Auch brachte es irgendein Hamburger fertig, einen Becher + Feuerzeug ans Bein von Marin zu werfen - Vorfall wurde im Spielbericht notiert, Strafe wird (hoffentlich) folgen. Kurz vor der Pause dann die folgerichtige Reaktion der Bremer: 0:2 - Trybull - was ein Fest. Die Halbzeit wurde hauptsächlich mit Witzen über Hamburger im Nebenblock verbracht, sowie die unkompetente Pausenshow von Lotto King Karl belächelt. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hamburger dann stärker aus der Kabine und erspielten sich gute Chancen. Das 1:2 durch Petric machte die ganze Sache dann nochmal zu einer Zitterpartie. Doch ein wahnsinniger Abwehrfehler des H?V schenkte Arnautovic seinen Jokertreffer und uns die drei Punkte. Wahnsinn. Nachdem auf dem Busparkplatz noch ordentlich gepöbelt wurde, ging es durch den verstopften Elbtunnel Richtung Heimat. Geht der Weg auch bald wieder nach Europa?

Strecke: 240,78 km
Zuschauer: 56553 (NICHT AUSVERKAUFT - vielleicht mal Ticketpreise hinterfragen!?)
Anreise: Bus
Tore: 0:1 Marin (9.) 0:2 Trybull (45.), 1:2 Petric (76.) 1:3 Arnautovic (87.)

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