03.05.09 - 1. FC Köln - Werder Bremen 1:0

Es kommt nicht oft vor, dass Werder ein Bundesligaspiel bestreitet, in dem es um fast nichts geht. Die Ligaspitze war in aussichtslosen Abstand davon gezogen und den Abstieg hatten wir auch schon rechnerisch verhindert. Trotzdem ging es an diesem Sonntag nach Köln - dieses mal leider alleine, da KiNG mal wieder selber ein Spiel hatte. Als die Gruppe am Bus wartete, kamen gerade die verletzten (=geschonten) Spieler zur Mannschaftsbesprechung. Diego, welcher als letzter kam und aufgrund seiner Verspätung einen kleinen Sprint ansetzte, sah dabei alles andere als verletzt aus. Die Fahrt wurde mit jeder Menge Geschichtszetteln überstanden, da am nachfolgenden Mittwoch die mündliche Abiturprüfung auf dem Kalender stand.Aus einem Wald heraus, wo die Busse parkten, ging es dann richtung Stadion. Auf dem Weg schob ich mir noch eine Currywurst+Pommes rein (beides sehr zu empfehlen) und hinein ging es in den Gästeblock, der entwas blöd organisiert war, da man zunächst alle Stufen des Blockes hoch musste, um sich dann im Blck verteilen zu können. Die Zeit wurde totgechlagen und ich beobachtete einige Personen dabei, die aufgrund des starken Windes mit dem Werbezeppelin kämpften, der dann auch schön mit der Spitze vorran abstürzte. Durch das Stadion schallte Shipping up to Boston von den Dropking Murphys, auf das ich einfach mal derbst abging.Zum Einlauf zeigten die Kölner eine sehr schöne Choreo, die sich in sich sogar noch veränderte. Für den FC ging es in diesem Spiel, anders als für uns, um sehr viel: den vorzeitigen Klassenerhalt. Auf unserer Seite gab es nicht viel zu sehen und noch weniger zu hören. Die Stimmung war wirklich unfassbar schlecht.Nur ein witziger Schal fiel mir auf: "Sektion Fahrradabteil" stand auf ihm geschrieben. Und mal ehrlich: saßen wir nicht alle schonmal auf einer Auswärtsfahrt im Fahrradabteil?? Das Spiel passte sich unserer Stimmung an. Rosenberg vergab unfassbare Chancen und die Kölner spielten auch nicht viel besser. So kam es, dass die Kölner durch einen Abwehrfehler in Führung gingen und diese auch nicht mehr hergaben, da unsere B-Elf sich scheinbar nicht für die erste Mannschaft empfehlen wollte. Die Kölner feierten ausgiebig ihren Klassenerhalt und wir gingen zurück zum Bus. Auf der Rückfahrt hab ich dann viel gepennt und war froh, als wir wieder zuhause waren.

Strecke: 314.40 km
Zuschauer: 50000
Anreise: Bus
Tore: Novakovic (61.)

Keine Kommentare: