09.12.08 - Werder Bremen - Inter Mailand 2:1

Am schlimmsten sind Champions League - Gruppenspiele, in denen es um nichts mehr geht. Zwar war Werder bereits am Spieltag Nummer fünf ausgeschieden, doch es ging für uns zumindest noch um den UEFA Cup, der finaziell zwar nicht sehr reizvoll ist, aber dennoch sehr interessante Gegner für uns parat haben kann. Zur gewohnten Zeit ging es mit Claas in unseren Flutlichttempel. Man konnte erkennen, dass einige Plätze an diesem Abend leer bleiben würden. Viele hatten ihre Karten verkauft, weil das Spiel ihnen nicht wichtig genug war. Auch ein Grund war sicherlich die Niederlage gegen den KSC vom Wochenende. Kann ich absolut nicht nachvollziehen, denn sein Team unterstützt man 365 Tage im Jahr, egal wohin man geht und nicht nur wenn die Mannschaft mal wieder 5-0 gewonnen hat. Aber lassen wir das.Der Gegner hieß immerhin Inter Mailand und die sind ja auch nicht irgendwer. In der Liga enteilen sie gerade der Konkurrenz und kamen mit einer Siegesserie von sieben Spielen an die Weser, die im Nebel immernoch am besten aussieht. Zum letzten mal für unbestimmte Zeit brachte uns die CL-Hymne Gäsnehaut und das Spiel ging los. Es ging sogar sehr gut für uns los denn eigentlich war es ein Spiel auf ein Tor. Auf das von Inter. Der Torwart der Italiener erwies sich als sehr unsicher und so kam es immer wieder zu gefährlichen Szenen im Strafraum der Gäste. Doch wir brachten es wieder nicht fertig ein Tor zu erzielen. 0-0 also zur Halbzeit. Durchschnaufen. Die zweite Hälfte ging dann eigentlich genauso weiter, mit dem kleinen Unterschied, dass uns das ersehnte Tor gelang. Pizarro mit dem 1-0. Kollektives ausrasten, was noch gesteigert wurde, als das Zwischenergebnis aus Athen auf der Leinwand erschien: 1-0 gegen Famagusta. Das hieß wir waren in diesem Moment im UEFA Cup. Als dann Rosenberg zum zweiten mal einschub gab es kein halten mehr bei uns. Dann der Schock: Der in der Halbzeit eingewechselte Ibrahimovic verkürzte kurz vor Schluss mit einem beeidruckenden Schuss auf 2-1. Die wenigen mitgereisten Italiener schöpften wieder Hoffnung. 3 Minuten Nachspielzeit - zittern. Dann der Schlusspfiff und die Erleichterung: Wir sind noch international dabei! England, Holland, was auch immer - wir kommen.


Strecke: /
Zuschauer: 35000
Anreise: /
Tore: 1:0 Pizarro (63.), 2:0 Rosenberg (81.), 2:1 Ibrahimovic (88.)

Keine Kommentare: